Herz: Risikofaktor Psyche

Depressive Störungen und Angsterkrankungen gelten als eigenständige Risikofaktoren für die Entstehung von kardio-vaskulären Erkrankungen. Psychische Belastungen führen zu einer Überaktivität der Stresshormone. Körperliche Auswirkungen sind direkt messbar:

  • Die Blutgerinnung wird aktiviert, die Viskosität des Blutes und damit das Thromboserisiko steigen.
  • Entzündungsreaktionen werden begünstigt, die Herz und Gefäße schädigen können.
  • Die Anpassungsfähigkeit der Herzfrequenz nimmt ab, es kann zu Tachykardie und Rhythmusstörungen kommen.
  • Es entwickelt sich ein metabolisches Syndrom mit den bekannten Symptomen viszerale Adipositas, Insulinresistenz und Bluthochdruck.

Andererseits können Herz-Kreislauf-Erkrankungen psychische Erkrankungen wie depressive Störungen, Angsterkrankungen und somatoforme Störungen zur Folge haben, die wiederum den kardio-vaskulären Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen.

Bei einer kardio-vaskulären Grunderkrankung ist vor diesem Hintergrund eine präventive oder adjuvante psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung zur Minimierung des Risikofaktors Stress sinnvoll.

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